Vor einer Weile hatte ein Spaßvogel kleine weiße Aufkleber mit der Frage “Wusstest du, dass du du bist?” an unsere Schultüren geklebt. Ich war mir lange nicht sicher, ob ich diese Frage mit letzter Gewissheit beantworten könnte. Schließlich sind wir seit April des vergangenen Jahres Papst und seit letztem Herbst auch noch Deutschland – eine Doppelbelastung, an die ich mich nur schwer gewöhnen konnte. Weiterlesen →
Es kommt selten vor, dass ich alte Bücher aus meiner Studienzeit aus dem Regal hole, aber eine Nachricht aus dem Radio veranlasste mich heute, den alten Xenophon zu bemühen, der in seiner Hellenika über den Peloponnesischen Krieg (431-404 v.Chr.) berichtete. Die beiden Konkurrenten Athen und Sparta kämpften um die Vorherrschaft auf der Peloponnes. Das siegreiche Sparta zwang Athen, seine “langen Mauern”, das Symbol seiner Macht, zu schleifen:
„Nach der Annahme der Friedensbedingungen fuhr Lysander in den Peiraieus ein [...], und man begann mit Freude, die Mauern unter der Begleitmusik von Flötenspielerinnen einzureißen, da man glaubte, dass mit jenem Tag der Anfang der Freiheit für Hellas begonnen habe.“ (Xenophon, Hellenika, II 2,23)
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Nun also doch Frau Merkel, dabei dachte ich zwischenzeitlich, wir kämen darum herum! McWinkel hat eine “Sorry-Welt-Kampagne” in Anlehnung an “Sorry Everybody” gestartet. Nebenstehend mein Beitrag dazu (ein Klick vergrößert das Bild).