But und Göse

Es heißt, dass man sich immer an die Ereignisse besonders gut erinnern kann, die mit starken Emotionen verknüpft sind. Aber heute, am 9. November 2009, kann ich mich gerade beim besten Willen nicht erinnern, was ich vor zwanzig Jahren nach 18:53 Uhr gemacht habe.

Ich befand mich im Norden des Landes auf einer Insel in einer Einheit der NVA und musste meinen “Ehrendienst” ableisten, der im Wesentlichen aus Empfangen und Weiterleiten von sinnlosen Morsezeichen bestand. Weiterlesen →

Schuld und Sühne

Im Zuge der Aufregung um Günter Grass und sein Geständnis ist mir folgende Geschichte wieder eingefallen, auch wenn sie nur entfernt mit dem Nobelpreisträger zu tun hat. Sie wirft aber die Frage auf, ob man eine schlimme Tat aus der Vergangenheit durch guten Taten tilgen kann:

Leroy Strachan war ein vorbildlicher Mensch. Er war ein sorgsamer und liebevoller Familienvater und Großvater, engagierte sich in seiner Gemeinde und sang im Chor. Er arbeitete in einer Aufzugsfirma in New York und führte ein geruhsames Leben. Aber all die Jahre hütete er ein dunkles Geheimnis, das nicht einmal seine Kinder kannten. Weiterlesen →

Ein Held von damals

Wernher v. BraunDie Deutschen haben eine Vielzahl von Wissenschaftlern hervor gebracht, auf die sie stolz sind. Es gibt einen aus dem vorigen Jahrhundert, um den sich noch heute Legenden ranken. Ihren Ursprung haben sie auf einer kleinen Insel im Norden des Landes, zwischen Achterwasser und Ostsee. Wernher von Braun soll hier unter anderem “mit Freunden und Mitarbeitern aus Peenemünde nach Segeltouren auf dem Achterwasser” in einer Gaststätte eingekehrt sein, die heute zu einem beliebten Feriendomizil auf der Insel Usedom gehört. Seine Legende liest sich dort – zwischen Restaurant und Klotür – wie folgt: Weiterlesen →